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Sonntag, 26 Feb. um 1833 Uhr in der Insektensiedlung

Die Geschichte

Zugbild

Eine Gruppe von 20 Reusrather Bürgern hat es sich 2005 zur Aufgabe gemacht, das Freizeitangebot im Ortsteil Langenfeld-Reusrath zu erweitern. Aus dieser Gruppe ist das RCC entstanden. Im Focus des verbesserten Angebotes sollten vor allem die Kinder stehen. Hier sahen alle ein Defizit, das es zu verbessern galt.

Somit machte man sich an die Aufgabe, den 1. Reusrather Lichterzug zu organisieren. Die Planungen fingen im August 2005 an. Nachdem alle bürokratischen Hürden überwunden wurden, konzentrierte sich das RCC auf die Erfüllung der Auflagen der Stadt Langenfeld, auf die Finanzierung und auf die eigentliche Gestaltung des Umzuges.

Der 1. Reusrather Lichterzug geht an den Start

Der 1. Lichterzug startete dann am 26.02.2006 um 18.11 Uhr. Mit dem Einbruch der Dunkelheit kamen die 16 beleuchteten Gruppen und Wagen richtig zur Geltung. Das RCC registrierte ca. 5.000 Besucher beim 1. Reusrather Lichterzug. Nach dem Umzug wurde in Reusraths Kneipen und auf dem Schützenplatz bis tief in die Nacht weiter gefeiert. Das dort aufgestellte Festzelt konnte die Besucher nicht alle aufnehmen, denn mit diesem Menschenandrang hatte keiner der Organisatoren gerechnet.

Beim 2. Lichterzug hatte sich das RCC besser auf die Menschenmassen eingestellt. Ein Festzelt für 800 Personen und die Schwachstellen, die noch im ersten Jahr vorhanden waren konnten abgestellt werden. Mit 26 Gruppen ging es am 18.02.2007 um 18.11 Uhr auf Reisen durch das "Insektenviertel". Dabei waren fünf Tollitäten mit von der Partie. Das Leichlinger Dreigestirn, das Hitdorfer Dreigestirn, das Opladener Kinderprinzenpaar, das Langenfelder Kinderprinzenpaar, sowie das Langenfelder Prinzenpaar, ließen sich von dieser einmaligen Stimmung anstecken. Kein anderer Karnevalsumzug in der Region kann so viele Tollitäten aufweisen. Über 400 begeisterte Jecken bildeten den "Lichterwurm". Das RCC registrierte ca. 7.000 Besucher am Zugweg. Bei der anschließenden "After-Lichterzug-Party" mit DJ Markus im schon seit langem vorher ausverkauften Festzelt, wurde bis in die frühen Morgenstunden geschunkelt und gefeiert.

Mit diesem Ausmaß hatten selbst die Organisatoren nicht gerechnet. 12.000 - 15.000 Jecken strömten nach Reusrath, um sich das Spektakel des 3. Reusrather Lichterzuges live und in Farbe anzusehen. Mit einiger Verspätung zogen 27 beleuchtete Gruppen durch die Straßen der Insektensiedlung. Auf Grund des großen Andrangs von Schaulustigen in und um Reusrath kamen einige Wagen nicht rechtzeitig an der Startaufstellung an.

Inzwischen hat sich der Reusrather Lichterzug zu einer festen karnevalistischen Größe in der Region hochgeschwungen. Der 5. stattfindende Umzug war trotz des schlechten Wetters der bestbesuchte und beweist somit, dass er immer noch Reiz gewinnt. Dies liegt sicherlich auch daran, dass die Teilnehmer nach all den Jahren mehr Erfahrungen gesammelt haben und sich besser auf die äußeren Umstände eingestellt haben. Inzwischen sind Gruppen aus Düsseldorf oder aus anderen Teilen Deutschlands keine Seltenheit mehr. Sie finden jedes Jahr wieder den Weg in den südlichen Teil der Posthornstadt.

Neues Sicherheitskonzept

Der 6. Lichterzug zog im März 2011 durch die Insektensiedlung. Bei herrlichem Wetter säumten fast 20.000 Besucher die Wegesstrecke. Die inzwischen zweitgrößte Langenfelder Tagesveranstaltung musste sich nach der Tragödie bei der Loveparade in Duisburg neu organisieren und strukturieren. Ein überarbeitetes Sicherheitskonzept, ein Krisenmanagement, dass jederzeit über die Position des Zuges informiert ist und erhöhte Sicherheitsauflagen, die im Notfall eine noch bessere Versorgung garantieren. Denn die Sicherheit unserer Gäste liegt allen Mitgliedern des RCC am Herzen. Denn jeder Teilnehmer, jeder Anwohner und jeder Gast soll den Lichterzug in vollen Zügen genießen können.

Der 11. Lichterzug mit neuer Zugstrecke

Aufgrund des karnevalistischen Jubiläums und aus Sicherheitsgründen wurde eine andere Zugstrecke gewählt. Gerade im Bereich der Heerstraße (im Bereich Neuhausfeld) kam es immer wieder zu Engpässen, da die Menschenmenge keinen Platz mehr finden konnte um sicher den Zug zu verfolgen.

Der neue Zugweg geht in die umgekehrte Richtung und wird noch ein Stück verlängert um den Weg ein wenig zu strecken. Startpunkt ist der Reusrather Platz, dann geht es in die Heerstraße, den Grillenpfad, den Bienenweg, die Gartenstraße und schließlich auf die Opladener Straße, wo sich der Zoch auf Höhe der Hausnummer 143 auflöst.

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